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Balkan statt Balkonien! – eine Rundreise durch das südöstliche Europa

Liebe Verwandtschaft von uns – Beate und Carlo, Vielreisende – waren im Balkan unterwegs. 11 Länder in 4 Wochen. Nachdem wir ihren Blog gespannt verfolgt haben, möchten wir euch ihren Reisebericht nicht vorenthalten. Haltet euch fest, es geht rasant, geschichtsträchtig, abenteuerlich und turbulent zu. Lang ist es auch noch, also schnappt euch ein Glas Wein und lest genüsslich! Danke an Beate fürs fleißige Aufschreiben. Wir überlegen schon, ob wir das mal nachreisen – zumindest in Teilen.

Tag 1: Start in Coburg
Heute starten wir unsere Reise, die uns durch Deutschland, Österreich, Slowenien, Kroatien, Bosnien-Herzegowina, Albanien, Mazedonien, Kosovo, Serbien, Rumänien und Ungarn führen wird. Damit ihr uns gedanklich begleiten könnt, werden wir diesen Blog schreiben.

Momentan sind wir am packen – von Kühltasche, Picknickkorb, Bocciaspiel, Monkey 47, Luftmatratze, Wanderschuhe bis Schnorchel ist alles dabei. Irgendwie sind wir aufgeregter als bei unseren sonst üblichen Flugreisen – komisch, oder?

Auf geht’s zur ersten Station: Österreich, südlich von Wien.

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Atemberaubende Landschaften & köstliche Vielfalt – Alghero/Sardinien

Der Nord-Westen Sardiniens hat viele Gesichter – atemberaubende Küstenlandschaften, karges, hügeliges und wenig besiedeltes Hinterland mit vielen Schafherden, aber auch feine Sandstrände. Wir haben unsere Zeit in Alghero und Umgebung verbracht und nicht nur italienisches Flair vorgefunden. Auch ein wenig köstliches Spanien und raues Portugal haben wir in diesem schönen Flecken Erde wieder entdeckt. Eine tolle Mischung, die wir sehr faszinierend fanden.

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Mein schönstes Ferienerlebnis … Parkhotel 1970 in Michelstadt-Vielbrunn

Bevor wir dieses erfahren, möchte ich nicht versäumen, den Gastautor und lieben Freund Henning kurz vorzustellen, der dieses wunderbare Hotel-Schmuckstück aufgestöbert hat. Henning Harms, Werbetexter, Hotelkenner und offensichtlich Oldtimer-Liebhaber. Wer mal einen wunderbaren Text benötigt, wie den nachfolgenden zum Beispiel, der scheue sich ganz und gar nicht anzurufen – beste frische Texte gibt es garantiert.

„Mein schönstes Ferienerlebnis“ – so lautete in den 70ern die jährlich wiederkehrende Aufsatzaufgabe, bei der ich aus Mangel an Erzählenswertem stets im Mittelmaß verharrte. Hätte ich damals schon das Parkhotel 1970 im Odenwald gekannt, ich wäre ein beunruhigend guter Schüler gewesen. Los geht’s: Die Ferien im Odenwald waren sehr toll. Ich war in einem ganz vornehmen Hotel, in dem alles total modern eingerichtet war. Überall waren ganz viele Sessel, in denen man herrlich faulenzen konnte. Die Tapeten und Teppichböden hatten ganz bunte und große Muster. Und die Lampen sahen aus wie bei Raumschiff Enterprise. Das Zimmer hatte sogar ein eigenes Telefon und einen Fernseher, der so flach war, dass er aussah, als wäre er auch aus einem Weltraumfilm. Vor dem Zimmer war eine Terrasse mit Gartenstühlen, auf der man rauchen könnte aber das darf ich ja noch nicht. Ich dachte immer, so ein Hotelzimmer gibt es nur in amerikanischen Spielfilmen, wo die Gangster immer ihre Beute zählen und ganz viel Whisky trinken. Oder im Swimmingpool Champagner nippen. Den Swimmingpool gab es hier auch. Champagner habe ich nicht gesehen, aber Gangster ja auch nicht. Wenn ich groß bin, will ich unbedingt nochmal hierher kommen – auch wenn ich nicht auf der Flucht bin. Das war mein schönstes Ferienerlebnis!

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Streetfood in der Markthalle – Erster Gang in Dresden

Streetfood-Märkte sind ja gerade voll hip und den Bildern nach genau mein Ding. Die Bilder, die man so sieht, stammen allerdings bisher nicht aus Dresden, sondern eher aus Berlin und Hamburg. Nun ja, jetzt ist also der Trend auch hier in Dresden angekommen. Die Location ist wirklich top und ruft geradezu nach so einer Veranstaltung. Markthalle klingt nach Trubel, nach Leben, nach Markt, nach Frische und so weiter. Normalerweise ist da nicht ganz so viel los, ein solides Angebot – ein Lebensmittelmarkt, eine Kaffee-Rösterei und noch ein paar weitere Läden, aber kein direktes Markttreiben. Das habe ich schon des öfteren vermisst. Um so schöner, dass die Hütte gestern mehr als voll war und das Konzept richtig schön aufgegangen ist.
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Leben wie Gott in Nordfrankreich: eine Hommage an die Bretagne!

Raue Küsten und Landschaften. Verwunschene Orte. Historische Natursteinhäuser, die an England erinnern. Kulinarik pur und ein Wetter, das wilde Kapriolen schlägt. All das ist die Bretagne – und noch vieles mehr. Es ist schon ein paar Jahre her, aber dennoch sind die Erinnerung und die Schwärmereien immer noch frisch. Hier gibt es unseren Bericht mit vielen Bildern, der Lust machen soll auf eine Reise in den Norden Frankreichs – und das nicht nur wegen der Landschaften, der Sonne oder dem Meer.

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SUP Center Scado Strand
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Stand up Paddling – SUP Center Scado am Geierswalder See

August 2014: Am SUP-Center angekommen hängen dicke dunkle Wolken am Himmel und die Wellen sind nicht zu übersehen. Gut, an der Bar erst mal einen leckeren Cappuccino bestellen und ab in die Liegestühle zum Chillen und den See checken. Die Surfer gegenüber haben ihren Spaß, und was machen wir jetzt? Spazieren? Nein! Baden? Neeein!

Natürlich rauf aufs Board, so oft hat man ja nicht die Gelegenheit …
– Update mit neuen Bildern und einem Video! –

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Panorama Elbaue Dessau Aken
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Fahrradtour auf dem Elberadweg mit Kindern – Teil 6: von Dessau nach Schwarz bei Calbe

Letzte Etappe und Homerun sozusagen. Wieder stehen mindestens ca. 45 km auf dem Plan, aber wir freuen uns auf unser Ziel – unseren Familienbauernhof in Schwarz südlich von Magdeburg, auf Pause vom Radfahren und auf frische Sachen.

Gemütlich machen wir uns vom Landhaus Dessau wieder auf den Weg, diesmal in Richtung Aken. Zunächst geht es wieder durch Wald, und dann die ganze Zeit an der Elbe entlang. Neben den Elbauen gibt es nicht allzu viel an Ereignissen auf der Strecke, hin und wieder tauchen hübsche Bauwerke auf, die zum Dessau-Wörlitzer Gartenreich gehören, zum Beispiel das Kornhaus, das eines der Dessauer Bauhaus-Bauwerke ist, oder der Elbpavillon, ein zum Ferienhaus umgebauter Turm, den man – neben einigen anderen wunderschön restaurierten Gebäuden – bei der Kulturstiftung Dessau-Wörlitz mieten kann.

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